
Du hast Lust auf ein Abenteuer, C-Date steht ganz oben in der Suche, und gleich daneben tauchen Begriffe wie „Abzocke“, „Betrug“ und „Fake-Profile“ auf. Also lieber die Finger davon lassen? Nein. C-Date ist seriös: Die Plattform gehört der Interdate S.A. mit Sitz in Luxemburg, ist seit 2008 online, hat öffentliche AGB nach Schweizer Recht, ein vollständiges Impressum und einen Kündigungslink im Footer jeder Seite. Was als Abzocke bezeichnet wird, sind fast immer vier Dinge: Preise, die erst nach der Anmeldung sichtbar sind, ein Abo, das sich verlängert, Männer, die Premium brauchen, und Fotos, die verdeckt bleiben, bis jemand sie freigibt. Alles steht in den AGB. Wer die vier Punkte kennt, flirtet entspannt.
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Wer steckt hinter C-Date?
C-Date wurde 2008 von Heinz Laumann und Eberhard Neumaier gegründet, ausdrücklich als Casual-Dating-Plattform, auf der sich auch Frauen wohlfühlen. Heute betreibt die Interdate S.A., 13 rue du Commerce, L-1351 Luxemburg die Seite c-date.ch auf Deutsch und Französisch. Für Schweizer Mitglieder gilt laut AGB Schweizer Recht. Interdate gehört zur gleichen Unternehmensgruppe wie be2, die AGB sind seit 2026 bis auf Firmenname und Kontaktadresse wortgleich.
Die Schweiz ist für C-Date seit Jahren einer der wichtigsten Märkte. Offizielle aktuelle Mitgliederzahlen für die Schweiz nennt der Anbieter nicht, Vergleichsportale schätzen rund 140'000 Mitglieder. Weltweit gibt C-Date an, dass im Premium-Bereich 52 % Frauen und 48 % Männer unterwegs sind und dass 80 % der Premium-Mitglieder innerhalb von sieben Tagen mindestens eine Antwort bekommen. Das sind Anbieterzahlen. Wie sich die Community im Alltag anfühlt, liest du in unserem C-Date Erfahrungsbericht.
„C-Date Abzocke“: woher der Vorwurf kommt
Wir haben Website, AGB, Hilfeseiten und Erfahrungsberichte ausgewertet. Die Kritik lässt sich auf wenige Punkte zurückführen, und keiner davon ist versteckt.
Die Preise siehst du erst nach der Anmeldung
C-Date hat keine öffentliche Preisseite. Die Pakete erscheinen in der Bestellstrecke, nachdem du dich gratis registriert hast. Schweizer Vergleichsportale nennen für Männer im Web ca. CHF 129.90 pro Monat bei 3 Monaten, ca. CHF 99.90 bei 6 und ca. CHF 79.90 bei 12 Monaten, insgesamt also rund CHF 390 bis 960. In der App ist ein 1-Monats-Abo für CHF 45.00 gelistet. Wer nur den Monatspreis liest und sich über das Total wundert, hat nichts Falsches gekauft, sondern die zweite Zahl übersehen. Alle Beträge und Rechenbeispiele stehen unter C-Date Kosten.
Wöchentliche Abbuchung
Laut AGB darf C-Date den Preis statt auf einmal auch in wöchentlichen oder monatlichen Raten einziehen, vor allem in der App ist das üblich. Auf der Kreditkartenabrechnung stehen dann mehrere kleinere Beträge statt einer Summe. Das wirkt auf den ersten Blick wie eine Doppelbelastung, ist aber nur eine andere Verteilung desselben Gesamtpreises. Rechne deshalb immer auf die Laufzeit hoch.
Männer zahlen, Frauen meist nicht
Frauen, die Männer suchen, nutzen C-Date laut mehreren Testportalen komplett kostenlos, inklusive Nachrichten. Männer brauchen zum Lesen und Schreiben ein Premium-Abo. Das ist kein Trick, sondern das Modell, das für den hohen Frauenanteil sorgt. Wer als Mann gratis bleibt, kann Vorschläge ansehen und Interesse zeigen, aber nicht chatten, und ärgert sich dann über „nutzlose“ Gratis-Konten. Was ohne Abo genau geht, zeigt Ist C-Date kostenlos?.
Fotos bleiben verdeckt, bis sie freigegeben werden
Auch mit Premium siehst du nicht automatisch alle Bilder. Bei C-Date entscheidet jedes Mitglied selbst, wem es seine Fotos zeigt. Das ist der Kern der Diskretion, kann sich aber wie ein Mangel anfühlen, wenn du gerade bezahlt hast. Der Trick ist simpel: Gib deine eigenen Fotos frei, dann bekommst du meist auch die der anderen Person zu sehen.
Das Abo verlängert sich
Jedes Premium-Paket verlängert sich laut AGB um die ursprüngliche Laufzeit, wenn du nicht rechtzeitig kündigst. Das ist bei allen Abo-Plattformen so, sorgt aber für die meisten verärgerten Kommentare. Die Lösung steht im nächsten Abschnitt.
So buchst du Premium ohne Überraschung

Fünf Handgriffe, mehr braucht es nicht:
- Gesamtbetrag lesen. In der Bestellstrecke steht neben dem Monatspreis das Total für die Laufzeit. Nur diese Zahl zählt.
- Frist notieren. Die Kündigungsfrist steht in der Bestellstrecke und in deiner Bestellbestätigung. Nennt sie keine eigene Frist, gilt laut AGB: spätestens 14 Tage vor Ablauf. Heb die Bestätigung auf.
- Gleich kündigen, wenn du nicht verlängern willst. Unten auf jeder Seite findest du „Verträge hier kündigen“. Kündigst du direkt nach dem Kauf auf das Laufzeitende, läuft Premium trotzdem bis zum letzten Tag.
- Profil löschen ist keine Kündigung. Die AGB sagen das ausdrücklich. Erst kündigen, Bestätigung abwarten, dann löschen.
- Im Web buchen, nicht in der App. Im Browser sind die Laufzeiten klarer und meist günstiger. App-Abos laufen über Apple oder Google und werden auch dort gekündigt.
Wenn trotzdem einmal eine Abbuchung kommt, die du nicht zuordnen kannst: Prüf zuerst, ob es eine Rate der laufenden Laufzeit ist. Danach schreibst du an [email protected], von der Adresse, die in deinem Profil hinterlegt ist, mit der Kündigungsbestätigung im Anhang. Einwendungen gegen eine Abbuchung musst du laut AGB innert sechs Wochen erheben. Schritt für Schritt mit Mustertext: C-Date kündigen. Den Wortlaut findest du in den AGB von C-Date, Ziffer 7.
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Fake-Profile und echte Frauen: was stimmt?
„C-Date echte Frauen“ und „C-Date Fake-Profile“ gehören zu den häufigsten Suchanfragen, meist von Männern, die vor dem Abo wissen wollen, ob sich das Geld lohnt. Zuerst, was C-Date tut: Jede E-Mail-Adresse wird bestätigt, Fotos werden automatisch geprüft, Nachrichten laut Sicherheitsseite mit KI überwacht, gemeldete Profile manuell kontrolliert. Kontakt entsteht laut AGB nur, wenn beide einverstanden sind. Und der Verhaltenskodex von C-Date nennt die Warnzeichen von Betrügern selbst: Geldforderungen, rührende Notfallgeschichten, das Drängen auf WhatsApp oder eine externe Seite.
Dass es trotzdem Berichte über Fakes gibt, hat drei Gründe, die du auseinanderhalten solltest. Erstens inaktive Konten: Wer sich vor einem Jahr angemeldet hat und nie wieder reinschaut, antwortet nicht, ist aber echt. Zweitens Profile aus der gemeinsamen Interdate-Datenbank, die auf anderen Länderseiten angelegt wurden und dir in Grenzregionen vorgeschlagen werden. Drittens echte Betrugsversuche, die auf jeder Plattform vorkommen. Die erkennst du an perfekten Fotos, schnellen Komplimenten, dem Wunsch, sofort die Plattform zu verlassen, und am Ende an einer Bitte um Geld oder einem Link zu einer „privaten Galerie“. Die vollständige Checkliste mit Bilder-Rückwärtssuche steht in unserem Ratgeber Fake-Profile erkennen.
Zu den echten Frauen: Der Frauenanteil ist hoch, weil Frauen nichts zahlen und die Vorschläge nach dem Erotik-Typ passen. In Zürich, Basel, Bern und am Genfersee hast du in den ersten Tagen genug Vorschläge, im Entlebuch braucht es Geduld. Die Gratis-Version zeigt dir vor dem Kauf, wer in deiner Region online ist. Und eine persönliche, charmante erste Nachricht bekommt deutlich häufiger eine Antwort als ein „Hey“.
Diskretion: was C-Date leistet und wo du selbst aufpasst

Für ein Abenteuer ist Diskretion so wichtig wie die Chemie. C-Date ist hier gut aufgestellt: Du bist mit Pseudonym unterwegs, andere sehen nur deine Kontakt-ID, nie deine E-Mail. Fotos kannst du verpixeln, unscharf stellen oder mit einer Maske versehen und einzeln freigeben. Die Verbindung ist verschlüsselt, und du kannst die mobile Website statt der App nutzen, dann gibt es kein App-Symbol und keine Push-Nachrichten auf dem Sperrbildschirm.
Zwei Dinge hast du selbst im Blick. Erstens die Abrechnung: Auf dem Kontoauszug erscheint ein Buchungstext mit dem Firmennamen, kein neutraler Code. Wer das Konto teilt, zahlt besser über eine Karte, die nur er oder sie einsieht. Zweitens: Bleib im C-Date-Chat, bis du dich sicher fühlst, und gib Telefonnummer und Arbeitgeber erst nach dem ersten Treffen preis.
Animateure: der Unterschied zu anderen Casual-Seiten
Ein Punkt, der in der Schweiz für Verwirrung sorgt: Nicht jede Casual-Plattform arbeitet gleich. The Casual Lounge etwa hält in den eigenen AGB fest, dass sie sogenannte Animateure einsetzt, also Personen, die Nutzer zum Schreiben motivieren und die man nicht treffen kann. Der Kassensturz hat das schon 2018 thematisiert, und solche Berichte färben auf alle Casual-Seiten ab.
In den AGB von C-Date ist von Animateuren oder moderierten Profilen nirgends die Rede. Der Vertrag beschreibt ein Netzwerk zur eigenständigen Vernetzung, Kontakt gibt es nur bei gegenseitigem Einverständnis, und Vergleichsportale bestätigen, dass C-Date keine bezahlten Moderatoren einsetzt. Den direkten Vergleich findest du im Duell C-Date vs The Casual Lounge.
Für wen C-Date passt und für wen nicht
C-Date passt zu dir, wenn du unverbindliche, prickelnde Begegnungen suchst und Wert auf Diskretion legst. Wenn du lieber passende Vorschläge nach deinem Erotik-Typ bekommst, als stundenlang zu scrollen. Als Frau, die Männer sucht, sowieso: Du probierst alles gratis aus und gehst wieder, wenn es nicht knistert. Als Mann, wenn du bereit bist, für eine Community mit vielen aktiven Frauen ein Abo zu buchen und dabei zwei Minuten auf Gesamtbetrag und Frist zu achten.
C-Date passt nicht, wenn du eine feste Beziehung suchst, dann bist du bei be2 aus dem gleichen Haus besser aufgehoben. Wenn du als Mann nur gratis chatten willst. Wenn du telefonischen Support erwartest, den gibt es nicht. Oder wenn du eine Erotik-Community mit Forum, Events und Paaren suchst, dafür gibt es andere Adressen. Alle Plattformen mit Noten und Preisen vergleichen wir in unserem Überblick der besten Dating-Seiten der Schweiz.
Fazit: seriös, diskret und mit Abo-Regeln, die du kennen solltest
C-Date ist seit 2008 am Markt, hat einen transparenten Betreiber, Schweizer AGB, Profilprüfung, Online-Kündigung und eine Community, in der Frauen nicht in der Minderheit sind. Das Wort „Abzocke“ fällt fast ausschliesslich dort, wo jemand Monatspreis und Gesamtbetrag verwechselt, die Verlängerung vergessen oder als Mann erwartet hat, gratis zu chatten. Lies den Gesamtbetrag, notier die Frist oder kündige gleich auf das Laufzeitende, und buch im Web. Dann bleibt von C-Date genau das, wofür die Plattform gemacht ist: Knistern ohne Verpflichtung.
Unser Tipp für den Start: Gratis anmelden, Erotik-Typ festlegen, eine Woche lang die Vorschläge in deiner Region ansehen. C-Date zeigt neuen Mitgliedern oft in den ersten Tagen eine Aktion an, es lohnt sich also, nicht sofort zu buchen.
Häufige Fragen: Ist C-Date seriös?
Ist C-Date seriös oder Betrug?
C-Date ist seriös. Betreiberin ist die Interdate S.A. in Luxemburg, die AGB gelten nach Schweizer Recht, die Kündigung ist über „Verträge hier kündigen“ online möglich. Was als Betrug bezeichnet wird, sind in der Regel automatische Verlängerungen, Raten auf der Kreditkarte oder die Erwartung, als Mann gratis chatten zu können.
Ist C-Date Abzocke?
Nein. Die Preise sind im Vergleich zu Gratis-Apps hoch und erst nach der Anmeldung sichtbar, aber sie stehen vor dem Kauf klar in der Bestellstrecke, inklusive Gesamtbetrag. Ohne aktiven Kauf eines Premium-Pakets wird nichts abgebucht.
Gibt es auf C-Date echte Frauen?
Ja. Laut Anbieter sind im Premium-Bereich 52 % der Mitglieder Frauen, und weil Frauen, die Männer suchen, nichts zahlen, sind viele aktiv. In Städten findest du schnell Kontakte, auf dem Land dauert es länger. Die Gratis-Version zeigt dir vorher, wer in deiner Region online ist.
Wie viele Fake-Profile gibt es bei C-Date?
Eine offizielle Zahl gibt es nicht, Testportale schätzen einen kleinen Anteil, wie auf jeder grossen Plattform. C-Date prüft Fotos automatisch und gemeldete Profile manuell. Vorsicht bei Geldforderungen, Links zu externen Seiten und Kontakten, die nie telefonieren oder sich treffen wollen.
Setzt C-Date Animateure ein?
In den AGB von C-Date sind keine Animateure oder moderierten Profile vorgesehen, anders als bei The Casual Lounge, deren AGB das ausdrücklich festhalten. Kontakt entsteht bei C-Date nur, wenn beide zustimmen.
Was sagen Männer über ihre C-Date Erfahrungen?
Positiv: passende Vorschläge, viele aktive Frauen, Diskretion. Kritisch: der Preis, Fotos, die erst nach Freigabe sichtbar sind, und die Verlängerung. Wer eine persönliche erste Nachricht schreibt, seine Fotos freigibt und die Frist notiert, berichtet meist zufrieden.
Wie kündige ich C-Date, damit nichts verlängert wird?
Über den Link „Verträge hier kündigen“ im Footer, spätestens 14 Tage vor Ablauf, sofern deine Bestellung keine andere Frist nennt. Am sichersten kündigst du gleich nach dem Kauf auf das Laufzeitende und nutzt Premium trotzdem bis zum Schluss. App-Abos kündigst du bei Apple oder Google.