
Die kurze Antwort: Wenn du eine feste Beziehung suchst, ist be2 die beste Dating-App für die Schweiz, weil dort ein Persönlichkeitstest die Vorschläge filtert und die Community dreisprachig ist. Für lockere, diskrete Treffen ist C-Date die erste Wahl, ab 50 passt Zusammen. Die grossen Swipe-Apps Tinder, Bumble und Hinge sind gratis nutzbar und in der Schweiz sehr verbreitet, eignen sich aber eher für Leute, die viel Zeit ins Swipen und Aussortieren stecken wollen.
Die Reihenfolge unten bewertet, wie gut eine App ihr Versprechen hält: Wer etwas Ernstes sucht, soll Menschen mit ernsten Absichten treffen, wer etwas Leichtes sucht, soll schnell und unkompliziert Kontakte bekommen. Grundlage sind App-Store-Einträge, AGB, Hilfeseiten und Erfahrungsberichte. Die Zahlen aus dem Schweizer App Store (Bewertungen, Chart-Platz) haben wir am 20. Oktober 2026 abgelesen.
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be2: die beste App für eine feste Beziehung
Persönlichkeitstest, Partnervorschläge nach Kompatibilität und eine Community in Deutsch, Französisch und Italienisch. Test und erste Vorschläge sind gratis, auch in der App.
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C-Date: die App für lockere, diskrete Treffen
Casual Dating ohne Verpflichtungen, mit Profilprüfung und Fotos, die du nur gezielt freigibst. Anmeldung und Vorschläge kosten nichts.
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Zusammen: die App für Singles ab 50
Gleiche Technik wie be2, aber mit einem Publikum ab 50. Gratis registrieren, Test machen, Vorschläge ansehen; die App gibt es fürs iPhone und für Android.
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Academic Singles: für Singles mit Hochschulhintergrund
Schwestermarke von be2 mit eigener App. Für alle, denen Bildung und Beruf bei der Partnerwahl wichtig sind.
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Hinge: die Swipe-App mit Beziehungsfokus
Likes gehen auf ein bestimmtes Foto oder eine Profilantwort, oft mit Kommentar. Matchen und Schreiben sind gratis.
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Bumble: Swipen mit Verifizierung und 72-Stunden-Regel
Telefonnummer ist Pflicht, Foto- und Ausweisprüfung sind freiwillig. Nach dem Match habt ihr 72 Stunden für die erste Nachricht.
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Tinder: die bekannteste Swipe-App
Riesige Reichweite, alles offen: Beziehung, Flirt oder neue Freunde. Swipen, matchen und chatten sind gratis.
Alle Dating-Apps im Vergleich
| App | Ideal für | Gratis | Preis (CHF) | Alter |
|---|---|---|---|---|
| be2 | feste Beziehung | Test, Ergebnis, Vorschläge | ab 59.90 / Mt. (Web, 12 Mt.) | ca. 30 bis 60 |
| C-Date | lockere, diskrete Treffen | Anmeldung, Vorschläge | App: CHF 45 für 1 Monat | ab 18, viele 30+ |
| Zusammen | Beziehung ab 50 | Test, Ergebnis, Vorschläge | ca. 59.90 / Mt. (12 Mt., Portale) | ab 50 |
| Academic Singles | Akademiker | Test, Vorschläge | ca. 59.90 / Mt. (Portale) | ca. 30 bis 65 |
| Hinge | Dates mit Beziehungsabsicht | Matchen, Schreiben, begrenzte Likes | Hinge+ 12 oder 22, HingeX 22 | eher 20 bis 40 |
| Bumble | Dates, auch Freundschaften (BFF) | Matchen, Schreiben, tägliches Like-Limit | Premium 25 (7 Tage), 49 (1 Monat) | eher 20 bis 40 |
| Tinder | alles offen | Swipen, Matchen, Chatten | Gold 11.50 bis 32 | eher 18 bis 35 |
| LOVOO | Flirt in der Nähe | weitgehend gratis, Werbung | Premium 12, 15 oder 30 | eher 18 bis 35 |
App-Preise stammen aus dem Bereich «In-App-Käufe» des Schweizer App Store (Stand Oktober 2026). Apple nennt dort oft keine Laufzeit, und die Anbieter schreiben selbst, dass Preise je nach Region, Laufzeit und Konto variieren können. Den verbindlichen Preis siehst du erst im Kaufdialog der App. Altersangaben sind Richtwerte, keine offiziellen Zahlen.
Welche Dating-App wird in der Schweiz am meisten genutzt?
Offizielle Nutzerzahlen für die Schweiz veröffentlicht keiner der grossen Anbieter, und eine aktuelle, repräsentative Umfrage dazu gibt es nicht. Einen guten Anhaltspunkt liefert aber der Schweizer App Store: Tinder hat dort mit 51'114 Bewertungen mit Abstand die meisten, vor Bumble (24'852), LOVOO (14'926, Stand 14. Oktober) und Hinge (6'828). Im Lifestyle-Chart stand am 20. Oktober 2026 allerdings Hinge auf Platz 2, vor Tinder (Platz 9) und Bumble (Platz 12). Grob gesagt: Tinder hat die grösste Basis, Hinge wächst gerade am schnellsten.
Für die Partnersuche zählt aber weniger, wie viele Leute eine App installiert haben, sondern wie viele davon dasselbe suchen wie du. Auf Tinder triffst du in Zürich, Basel oder Bern sehr viele Profile, aber auch viele, die nur kurz reinschauen. Auf be2 oder Zusammen ist die Auswahl kleiner, dafür hat jede Person einen Fragebogen ausgefüllt und meint es meistens ernst.
Seriöse Dating-Apps: wenn du es ernst meinst
Was macht eine Dating-App seriös? Ein vollständiges Impressum, klare AGB, Profilprüfung, eine Melden-Funktion und transparente Preise. Das erfüllen alle Apps in dieser Liste. Der Unterschied liegt im Prinzip: Swipe-Apps zeigen dir möglichst viele Gesichter in deiner Nähe, Partnerbörsen-Apps schlagen dir wenige Menschen vor, die laut Persönlichkeitstest zu dir passen.
be2: Persönlichkeitstest statt Endlos-Swipen

be2 ist seit 2005 in der Schweiz aktiv und spricht nach eigener Angabe nahezu eine Million registrierte Nutzer an. Du beginnst mit dem Persönlichkeitstest, danach schlägt dir be2 Singles vor, die zu deinen Kriterien (Alter, Region und mehr) und zu deinem Testergebnis passen. Test, Ergebnis und Vorschläge sind gratis. Fürs Schreiben und für sichtbare Fotos brauchst du Premium.
Gut zu wissen: Im Web liegen die Tarife laut Vergleichsportalen bei CHF 79.90 pro Monat für 6 Monate und CHF 59.90 pro Monat für 12 Monate. In der iPhone-App sind die Pakete teurer (im App Store CH: CHF 180 für einen Monat, CHF 350 für drei Monate). Wer Geld sparen will, meldet sich in der App an und bucht Premium über die Website. Mehr dazu im be2 Erfahrungsbericht.
C-Date: für alles, was leicht bleiben soll
Nicht jede Suche ist eine Partnersuche. C-Date ist auf Casual Dating ausgelegt, also auf Treffen ohne Beziehungsdruck, und das sehr diskret: Dein Foto sehen nur Mitglieder, denen du es freigibst. Die App hat im Schweizer App Store 3,7 von 5 Sternen, ein Monat kostet dort CHF 45. Anmeldung, Profil und die ersten Vorschläge sind kostenlos, sodass du in Ruhe schauen kannst, wer in deiner Region aktiv ist.
Zusammen und Academic Singles: dieselbe Technik, eigenes Publikum
Zusammen und Academic Singles gehören wie be2 zur be2 S.à r.l. in Luxemburg. Das Prinzip ist gleich (Test, Vorschläge, Premium zum Schreiben), das Publikum ist anders: Zusammen richtet sich an Singles ab 50, Academic Singles an Menschen mit Hochschulabschluss oder ähnlichem Anspruch. Beide haben eine eigene App. Laut Vergleichsportalen liegen die Preise auf be2-Niveau, den genauen Tarif zeigt die Bestellstrecke nach der Gratis-Anmeldung.

Tinder in der Schweiz: Kosten und Funktionen

Tinder ist die App, die das Swipen bekannt gemacht hat: rechts für Like, links für Nope, ein Match nur bei gegenseitigem Like. Profil anlegen, swipen, matchen und chatten kostet nichts. Die Zahl der Likes ist in der Gratis-Version aber begrenzt. Für Nutzer in der Schweiz ist die MTCH Technology Services Limited in Dublin Vertragspartnerin, die Fotoverifizierung per Video-Selfie ist freiwillig und bringt ein Badge im Profil.
Was kostet Tinder in der Schweiz? Es gibt drei Stufen: Tinder Plus (unbegrenzte Likes, Passport, keine Werbung), Tinder Gold (zusätzlich siehst du, wer dich gelikt hat) und Tinder Platinum (zusätzlich priorisierte Likes). Im Schweizer App Store erscheinen für Tinder Gold Beträge von CHF 11.50, 16, 27 und 32, ohne Angabe der Laufzeit. Tinder schreibt in den Nutzungsbedingungen selbst, dass Preise je nach Region, Abodauer, früheren Käufen und Kontoaktivität variieren. Deinen Preis siehst du erst in der App.

Gut zu wissen: Wer über Apple oder Google bezahlt, kündigt das Abo dort (iPhone: Einstellungen, dein Name, Abonnements). Das Löschen des Tinder-Kontos beendet ein laufendes Abo nicht. Laut Tinder-AGB haben Abonnenten mit Wohnsitz in der Schweiz innerhalb von 14 Tagen nach Abo-Beginn Anspruch auf volle Rückerstattung.
Bumble in der Schweiz: ist Bumble kostenlos?

Ja, Bumble ist nach dem Download kostenlos nutzbar: Profil mit Interessen und Profilfragen, Matchen, Chatten, Video-Calls und Verifizierung kosten nichts. Gratis-Nutzer haben ein tägliches Like-Limit, das sich nach 24 Stunden erneuert. Bekannt wurde Bumble mit der Regel, dass Frauen zuerst schreiben. Laut aktuellem Hilfezentrum (Oktober 2026) läuft es inzwischen anders: Nach einem Match schreiben beide eine Eröffnungsnachricht, und ihr habt 72 Stunden Zeit, sonst verfällt das Match.
Die Abo-Stufen heissen Bumble Boost, Premium und Premium+. Im Schweizer App Store kostet Premium für 7 Tage CHF 25 und für einen Monat CHF 49, Boost für 7 Tage CHF 14. Premium zeigt dir, wer dich gelikt hat, und schaltet erweiterte Filter und den Reise-Modus frei. Eine Telefonnummer ist bei Bumble Pflicht, Foto- und Ausweisprüfung sind freiwillig und bringen ein Abzeichen. Mit «Bumble BFF» lassen sich auch Freundschaften schliessen, praktisch nach einem Umzug in eine neue Stadt.
Hinge in der Schweiz: die App, die gelöscht werden will

Hinge wirbt mit dem Satz, es sei die Dating-App, die entwickelt wurde, um gelöscht zu werden. Statt ganze Profile wegzuwischen, likest du ein bestimmtes Foto oder eine Antwort auf eine Profilfrage und kannst gleich einen Kommentar dazuschreiben. Das ergibt bessere erste Nachrichten als ein «Hey». Matchen und Schreiben sind gratis, die Zahl der täglichen Likes ist begrenzt.
Die Abos heissen Hinge+ und HingeX. Im Schweizer App Store erscheinen Hinge+ mit CHF 12 und CHF 22 sowie HingeX mit CHF 22, wieder ohne Laufzeitangabe. Hinge+ bringt unbegrenzte Likes und erweiterte Filter (zum Beispiel Kinderwunsch, Bildung, Politik), HingeX zusätzlich priorisierte Likes. Hinge gehört wie Tinder zur Match Group, Vertragspartnerin in der Schweiz ist ebenfalls die MTCH Technology Services Limited.
Ist Hinge oder Bumble besser? Wer sich über Gespräche kennenlernen will, kommt mit Hinge meist schneller zu einem echten Austausch. Bumble ist stärker bei Sicherheit und Verifizierung und bietet mit BFF einen Freundschaftsmodus. Beide sind gratis, du kannst also beide parallel ausprobieren.
Gratis oder bezahlt: was du wirklich brauchst

Eine wirklich gute Gratis-Dating-App gibt es in der Schweiz durchaus, solange du weisst, wo die Grenze liegt. Tinder, Bumble, Hinge und LOVOO lassen dich gratis matchen und schreiben. Bezahlt wird für Komfort: mehr Likes, sehen, wer dich mag, bessere Sichtbarkeit. Bei den Partnerbörsen-Apps ist es umgekehrt: Anmeldung, Test und Vorschläge sind gratis, aber schreiben kannst du erst mit Premium. Dafür sind die Vorschläge vorsortiert, und du verschwendest weniger Abende mit Chats, die nirgendwo hinführen.
Drei Dinge, die bei allen Apps gelten:
- Abos verlängern sich automatisch. Bei App-Store-Käufen musst du mindestens 24 Stunden vor Ablauf kündigen.
- App oder Konto löschen ist keine Kündigung. Das Abo läuft beim App Store oder bei Google Play weiter.
- In der App ist es oft teurer als im Web. Bei be2 und den Schwestermarken lohnt sich die Buchung über die Website.
Eine Übersicht über komplett kostenlose Angebote findest du bei den kostenlosen Singlebörsen der Schweiz.
Die richtige Dating-App für dein Alter
Swipe-Apps sind auf Zwanzig- und Dreissigjährige ausgerichtet. Das heisst nicht, dass dort niemand über 40 ist, aber die Auswahl wird dünner, je weiter du die Altersspanne nach oben schiebst. Ab 40 lohnt sich deshalb fast immer eine App, deren Publikum zu deiner Lebensphase passt.
Dating-App ab 40
Mit 40 geht es oft um die Frage, ob zwei Leben mit Job, Kindern und Ex zusammenpassen. Gut funktionieren be2, das sein Altersschwergewicht zwischen etwa 35 und 55 hat, und VerliebtAb40, das ganz auf die Lebensmitte zugeschnitten ist. Alle Optionen im Detail: die besten Singlebörsen ab 40.
Dating-App ab 50 und ab 60
Ab 50 ist Zusammen die naheliegende Wahl: einfache Bedienung, eine eigene App und Mitglieder, die sich Zeit zum Schreiben nehmen. Wer über 60 ist, findet bei 60plusTreff und der 50plus Singlebörse Gleichgesinnte. Mehr dazu in unserem Ratgeber zur Partnersuche ab 60.
Junge Leute und Studierende
Unter 30 sind Hinge, Bumble und Tinder kaum zu schlagen, vor allem in Universitätsstädten wie Zürich, Bern, Basel, Lausanne oder St. Gallen. Wer schon weiss, dass er etwas Festes will, kombiniert eine Swipe-App mit be2.
Sicherheit: so datest du entspannt
Alle grossen Apps bieten freiwillige Verifizierungen an. Achte auf das Häkchen oder Badge im Profil und schlag vor, kurz zu telefonieren oder einen Video-Call zu machen, bevor ihr euch trefft. Triff dich beim ersten Mal an einem öffentlichen Ort und sag jemandem Bescheid, wo du bist. Und eine klare Regel: Wer nach kurzer Zeit nach Geld, Gutscheinen oder Krypto fragt, wird gemeldet und blockiert. Woran du solche Profile sonst erkennst, steht in unserem Ratgeber zu Fake-Profilen.
Unsere Empfehlung
Wenn du eine Beziehung suchst und keine Lust auf endloses Swipen hast, starte mit be2: Der Test ist gratis, und du siehst sofort, wer zu dir passt. Wenn du etwas Lockeres suchst, ist C-Date die diskretere Wahl als jede Swipe-App. Ab 50 meldest du dich am besten bei Zusammen an. Tinder, Bumble und Hinge kannst du jederzeit gratis dazunehmen, wenn du Lust auf mehr Auswahl hast.
Lieber am Computer als auf dem Handy? Hier sind die besten Singlebörsen der Schweiz im Vergleich.
Häufige Fragen zu Dating-Apps in der Schweiz
Welche ist die beste Dating-App in der Schweiz?
Für eine feste Beziehung be2, für lockere Treffen C-Date, ab 50 Zusammen. Unter den Swipe-Apps überzeugt Hinge am meisten, weil Gespräche dort über Profilantworten beginnen.
Welche Dating-App wird in der Schweiz am meisten genutzt?
Offizielle Zahlen gibt es nicht. Im Schweizer App Store hat Tinder mit über 51'000 Bewertungen klar die grösste Basis, im Lifestyle-Chart lag im Oktober 2026 aber Hinge vorne.
Gibt es eine seriöse und kostenlose Dating-App?
Hinge und Bumble sind seriös und gratis nutzbar, mit Like-Limit. Bei be2, Zusammen und Academic Singles sind Anmeldung, Test und Vorschläge gratis, fürs Schreiben brauchst du Premium.
Was kostet Tinder in der Schweiz?
Tinder ist gratis. Für Tinder Gold zeigt der Schweizer App Store Beträge von CHF 11.50 bis CHF 32, je nach Paket. Der genaue Preis steht im Kaufdialog der App.
Ist Bumble kostenlos?
Ja. Profil, Matchen, Chatten und Verifizierung sind gratis. Premium kostet im App Store CH CHF 25 für 7 Tage oder CHF 49 für einen Monat.
Welche Dating-App ist gut ab 40?
be2 und VerliebtAb40. Beide arbeiten mit Persönlichkeitstest, und das Publikum ist überwiegend zwischen Mitte 30 und Mitte 50.
Kündigt das Löschen der App mein Abo?
Nein. Ein Abo aus dem App Store oder von Google Play kündigst du dort, sonst läuft es weiter. Bei Web-Abos kündigst du beim Anbieter selbst.